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Von Girlsplaining bis Busengewunder – Gender in (feministischen) ComicsMit Katharina Serles, Marina Rauchenbacher und Susanne HochreiterMontag, 3. Mai 2021, 19 Uhr – online
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Frauenhetz online statt. Anmeldung bis Freitag, 30. April, 12:00 Uhr an Comics und Graphic Novels boomen auch im deutschsprachigen
Raum seit Jahren und in großer Vielfalt an Themen
und Genres. Ebenso mannigfaltig sind die Bilder und Narrative
von Geschlecht, die Comics hervorbringen und bisweilen
hinterfragen. Das Spektrum reicht vom idealisierten Kraftkörper
,Superman‘ und sexualisierten Weiblichkeitsdarstellungen
in Comics wie ,Wonder Woman‘ bis zum sich stets
neu (de)formierenden Körper der Hure H in den Comics von
Anke Feuchtenberger und Katrin de Vries oder Ulli Lusts Kritik
an Geschlechterrollen in Heute ist der letzte Tag vom Rest
deines Lebens. Comics arbeiten in jedem Fall mit etablierten
Registern von Geschlecht bzw. arbeiten sich daran ab und
weisen Körper als Träger kultureller Einschreibungen aus.
Susanne Hochreiter studierte Deutsche Philologie sowie Philosophie, Psychologie und Pädagogik an der Universität Wien und der FU Berlin. Sie ist Univ-Assistentin am Institut für Germanistik. Marina Rauchenbacher studierte Deutsche Philologie und Kommunikationswissenschaften an den Universitäten Salzburg und Wien und ist Lehrbeauftragte an der Universität Wien. Katharina Serles ist Doktorandin und Dozentin an der Universität Wien, wo sie Deutsche Philologie, Amerikanistik und Kunstgeschichte studierte. Gemeinsam arbeiten sie im FWF-finanzierten Grundlagenprojekt "Visualitäten von Geschlecht in deutschsprachigen Comics" zu den Bedingungen, Eigenschaften und Strukturen von Visualitäten von Geschlecht und sind Gründerinnen der Österreichischen Gesellschaft für Comic-Forschung und -Vermittlung (OeGeC). | |
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